Die Entwicklung von VivaVoce
Die Wurzeln der Voces liegen im Windsbacher Knabenchor. Als 1998 verstärkt eine kleine Gruppe für Feierlichkeiten angefragt wurde, beschlossen David Lugert, Bastian Hupfer, Thomas Schimm und Matthias Lutze die Gründung einer kleinen a cappella-Formation. Anlässlich eines siebzigsten Geburtstags konnten sie ihre Fähigkeiten im Rahmen eines zwanzigminütigen, klassisch und volkstümlich geprägten Programms unter Beweis stellen.
Beflügelt vom Erfolg ihres ersten Auftritts in kleiner Formation fiel der Entschluss zur Gründung der Band unter dem Namen Viva Voce unter Matthias' 'Patenschaft'. Viva Voce ist ein musikalischer Terminus und bedeutet 'mit erhobener Stimme', die Voces bevorzugen jedoch die wörtliche Übersetzung 'Es lebe die Stimme'.
Im Laufe der Bandgeschichte war Viva Voce sowohl in musikalischer als auch in personeller Hinsicht mehreren Wechseln unterworfen. So verließ Bass Matthias Lutze die Band 2000, um sich fortan seinem Gesangsstudium zu widmen. An seine Stelle trat Björn Rodday, ebenfalls ehemaliger Windsbacher.
2001 komplettierte Jörg Fischer die Gruppe, seines Zeichens Bariton & Mundschlagzeuger, der zudem rasch für die ersten eigenen Arrangements verantwortlich zeichnete. Viva Voce begründete den Stil des Vox Pop, zur gleichen Zeit etablierte sich auch der Untertitel 'a cappella-Boyband'.
2002 pausierte Björn Rodday aus privaten Gründen. Julian Orlishausen übernahm für einige Monate den Basspart, ehe er sich schließlich für ein Gesangsstudium entschloss und Björn als Bass zu Viva Voce zurückkehrte.
2003 stand ein neuerlicher Wechsel an. Bastian Hupfer verließ die Gruppe, um eine Schreinerlehre zu absolvieren. In neuer Besetzung mit Christian Rathgeber im Tenor sang Viva Voce das erste Album 'Ich find' Dich dufte' ein.
2004 entschloss sich Björn, Viva Voce zu Gunsten seines Medizinstudiums zu verlassen. Als neuer Bass konnte Heiko Benjes gewonnen werden.
Konnten die Voces während der vergangenen Jahre bereits verschiedene nationale Wettbewerbe für sich entscheiden, erhielt die Gruppe 2004 die erste internationale Auszeichnung. Im gleichen Jahr folgte bereits das zweite Album 'Gefühlsecht'.
Da Christian sich 2005 verstärkt seiner Musicalkarriere zuwenden wollte, kehrte Bastian als Tenor zu den Voces zurück. In dieser Besetzung nahm Viva Voce die Maxi '2006' (2006), das Studioalbum 'Singsucht' (2006), sowie die Alben 'Live & unplugged' (2007) und 'I feel Fräggae' (2008) auf.
Im Sommer 2008 kündigte Thomas, bisher zugleich Sänger und Manager der Gruppe, an, sich künftig verstärkt dem Management widmen zu wollen und Viva Voce als Sänger zu verlassen. Nun galt es aus über einhundert Bewerbungen den richtigen Kandidaten auszuwählen, der schon Ende 2008 präsentiert werden konnte. Mateusz Phouthavong, kurz MaTe, stand bereits im Februar 2009 mit seinen neuen Kollegen auf der Bühne. Die offizielle Staffelübergabe jedoch erfolgte im März anlässlich Thomas' Abschiedskonzert.
Eigene Stücke in Vox Pop-Manier neben überraschenden Coverversionen, dynamisch, ironisch und eigenwillig interpretiert – das zeichnet Viva Voce aus.
Viva Viva Voce!
Stand: Mai 2009
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